Geschichte

Geschichte der KAB St. Paulus Ahaus

Zu Beginn des ersten Weltkrieges gehörten 200 Ahauser Männer dem Verein an.
Von den 78 zum Kriegsdienst Einberufenen kehrten acht nicht zurück. 1923 betrug der monatliche Beitrag 200 Mark, 1924 ‚nur’ noch 0,25 Reichsmark.

1935 wurde der Verein von den nationalsozialistischen  Machthabern verboten. Die Vereinsfahne wurde aus der Pfarrkirche geholt und vor dem Rathaus verbrannt. Die Kasse wurde beschlagnahmt und die Vorstandsmitglieder Nienhaus, Bagus und Tembrink verhaftet.

Von den 230 Mitgliedern im Jahre 1935 verloren im zweiten Weltkrieg 19 ihr Leben.

Im Juni 1946 wurde der Verein neu gegründet und Josef Ikemann als Vorsitzender gewählt.

Der KAB-Verein St. Paulus Ahaus zählt heute ca. 110 Mitglieder.
Einzelmitglieder, Ehepaare und Familien mit Kindern haben sich zusammengefunden. Menschen unterschiedlichen Alters bereichern unsere Gemeinschaft mit ihren Lebens- und Berufserfahrungen.