Besichtigung Werkstätten Haus Hall am 30.11.2016

15 Interessierte fanden sich nach Feierabend in den Werkstätten Haus Hall in der Industriestrasse ein.  Dort empfing uns Frau Renate Lammering, die Leiterin der Werkstätten in Ahaus.img_2685

Sie gab uns zunächst einen Überblick. So arbeiten insgesamt  ca. 1500 Menschen an allen Standorten. Der Hauptsitz ist in Gescher und es gibt weitere Betriebe in Ahaus, Stadtlohn, Coesfeld und Velen. Am Standort Ahaus arbeiten ca. 180 Personen. Es sind hauptsächlich Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Auf ca. 13 Behinderte kommt hier ein Betreuer. Dieses Verhältnis variiert aber in einigen Gruppen.
Die Unterbringung der Mitarbeiter wird überwiegend durch den Landschaftsverband finanziert. Die Einnahmen, die durch die Aufträge erwirtschaftet werden, werden anteilig als Lohn an die Mitarbeiter ausgezahlt. Der Mindestlohn beträgt 150,- € pro Monat.

Nach der Einführung wurden die Räumlichkeiten besichtigt.
Hier zeigte uns Frau Lammering einen Einsatzplimg_2687an für die Mitarbeiter. Es wird viel mit Symbolen und Bildern gearbeitet, damit auch leseunkundige Menschen ihn ‚lesen‘ können.
So stellt z. B. eine blaue Karte mit einer zerteilten Frucht den Mittwoch dar. Die Mitarbeiter können sich auf ihrem jeweiligen Foto erkennen.

 

 

 

Danach wurden uns die Arbeitsplätze in den Gruppen gezeigt.

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Die Arbeitsplätze sind mit speziell entwickelten Vorrichtungen den Fähigkeiten der Mitarbeiter angepasst.
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In den Gruppenräumen sind auch Ruhemöglichkeiten vorhanden, bis hin zu einem separaten ‚Snoezel-Raum‘ zum Entspannen.img_2690

An einer Tafel werden die Firmen gezeigt, für die die Werkstätten in Ahaus zur Zeit arbeiten. img_2705

Für die Mitarbeiter gibt es auch ein digitales „Schwarzes Brett“ an der aktuelle Informationen zum Betrieb, aber auch aktimg_2697uelle Tagesthemen, Filme und Spiele zu finden sind. Dieses steht den Mitarbeitern jederzeit zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss konnten dann noch Fragen gestellt werden.